Samstag, 15. Mai 2010

apropos swap


Dieses schöne, schöne lila Knäuel Opal-Wolle stammt aus meinem sehr netten privaten swap mit Silke aus Berlin. Sie, bzw. ihr Söhnchen hat im Austausch dafür mein blaues Kinder-Shirt mit Segelschiff bekommen.

Sonntag, 9. Mai 2010

Brüsseler Spitze



Die ersten Socken aus dem schönen Buch "Socken aus aller Welt". Meine Mutter hat sich die "Brüsseler Spitze" ausgesucht und jetzt zum Muttertag sind sie übergabefertig. Gestrickt habe ich sie aus ganz simpler Regia-Sockenwolle mit 2,75er Holznadeln. Das Muster sieht definitiv komplizierter aus als es ist und die Socken lassen sich auch nebenbei stricken, was das Ganze zu einem großen Vergnügen gemacht hat.

knit´n sip 007




Juju, ich bin dabei! Es gibt ein neues knit´n sip - mit tollem Thema und sicherlich viel inspirerendem Austausch. Ich freu mich sehr über die Gelegenheit, mal wieder ein bißchen übers Häkeln nachzudenken. Irgendwie steht bei mir nämlich immer eher das Stricken im Vordergrund und die Häkelei behandle ich ganz stiefmütterlich. Dabei gibts so schöne Anleitungen zum Häkeln und gerade in letzter Zeit sind mir einige untergekommen.

Sonntag, 4. April 2010

truly cartalana


Kein Osterei, aber auch bunt: mein erster Versuch, ein Wollbuch zu binden. Es ist ziemlich verspielt geworden und hat viel Glitzer und Schnickschnack an sich – ein echtes Mädchenbuch.
Ausgestattet ist das Buch mit folgenden Elementen:
- Buchblock aus festem Velinpapier
- Ebarbierter Schnitt
- Blaue Vorsätze aus MiTeintes Büttenpapier
- Kapital aus blauem Samt – eine Spezialität von mir
- Buchzeichen mit Häkelblume
- Ganzpapiereinband mit lilafarbenem Kleisterpapier
- Umschlag aus den ersten handgesponnenen Garnen vom Spinntreffen in Ehringerfeld mit navajoverzwirtem Garn und Artyarn mit viel Glitzer und bunten Beigaben; großteils glatt rechts gestrickt, Lochreihen eingefügt, durch die der Papiereinband sichtbar wird
- Einschläge aus rotem Seidenrips-Band
- Verschlussband aus rosafarbenem Samt mit facettierten Kunststoffperlen

Dienstag, 30. März 2010

quietsch


Ich mags gerade bunt. Deshalb hab ich das angefangene Knäuel Sockenwolle (igendeine Standardmischung, von der ich das Etikett nicht mehr habe) ausgegraben und stricke ganz simple Socken mit bunten Ringeln.

Sonntag, 28. März 2010

Vorrat erweitert

Seit Samstag und meinem Ausflug mit Christine nach Pfaffenhofen zur Wollmeise und auf den Markt beherberge ich Die Auster in meinen Wollvorräten und vier Erdbeeren auf meinem Balkon.



Im Laden lag außer Unmengen an verlockender Wolle ein Körbchen mit zu purer Inspiration gewordener Wollmeisen-Wolle in Form von Lace-Schals. Darunter und immer wieder schön: Dropped von Arlenes World of Lace und Laminaria aus der 2008er Frühjahrs-Knitty. Vielleicht wird die Auster zu einem der beiden Muster.

in der heimischen Papiermühle



Dass eine Papierrestauratorin noch nie in ihrem Leben Papier geschöpft hat, klingt schon verwunderlich. Es ist aber tatsächlich so und auch wieder nicht so verwunderlich, wenn man weiß, dass Papierrestauratoren ihr Papier in anderer als der traditionellen Technik und auf dem Niederdrucktisch herstellen. Ausprobieren wollte ich das Papierschöpfen aber trotzdem und hab mich mit Sieb, Wanne, Tüchern und Papierbrei aus zermahlener Zeitung, Zellstoff und Packpapier ans Werk gemacht.




Die letzten beiden Zutaten sieht man noch als Papierstückchen im fertigen Papierbogen. Die bunten Fäden sind nicht mitgeschöpft, sondern in das noch ganz nasse Papiervlies eingelegt und durch das Pressen mit dem Papier verbunden. Der Spezialeffekt bei dem Papier ist die karierte Oberfläche, die sich vom Gautschtuch auf das Papier abgedrückt hat. Für den Anfang bin ich sehr zufrieden – die Bogen sehen definitiv nach Papier aus, sind stabil und lassen sich beschreiben. Mal sehen, ob daraus Briefpapier wird oder doch ein Büchlein.